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Juropa: Motivation und Herausforderung zugleich
Der Verein Juropa hat sich zum Ziel gesetzt in jedem europäischen Land eine selbständige Jungscharbewegung ins Leben zu rufen. In der Kirche im Prisma Rapperswil-Jona fand die alljährliche Mitgliederversammlung statt.
Präsident Walter Gut und Geschäftsführer Kurt Mühlematter vermittelten einen motivierenden Rück- und Ausblick auf die Entwicklung, die insgesamt sehr erfreulich verläuft und blickten voraus auf die wartenden Herausforderungen.
Ein besonderer Höhepunkt im vergangen Vereinsjahr war natürlich das 10-Jahre-Jubiläum, das man mit vielen Gästen am 15. November in der Freien Evangelische Gemeinde Langenthal feierte. Mit einem Festgottesdienst und Berichten von Juropa-Mitarbeiter. Juropa ist aktuell in 16 Ländern aktiv. Ebenfalls im vergangen Jahr konnte man eine Partnerschaftsvertrag mit dem «Forum Wiedenest» abschliessen. Durch das weltweit tätige Missionshaus mit Biblisch-Theologische Akademie und einem Jugend- & Gemeindeforum eröffnen sich neue Perspektiven bezüglich Kontakte und Basis in den Ländern aber auch hinsichtlich Mitarbeiter. Mit Hans Brandt bekam Juropa einen weiteren Mitarbeiter, der sein Funktion als Teamleiter Deutschland in einem 50-Prozent-Pensum ausübt. Bereits waren deutsche Praktikanten für Juropa aktiv. Beim ersten strategischen Partnerschaftstreffen, das laut Vertrag jährlich stattfindet, habe eine gute Basis für das gemeinsame Vorgehen gelegt werden können, informierte Präsident Walter Gut.
Mit einem breiten Überblick auf die Entwicklung in den einzelnen Ländern, zeigte Geschäftsführer Kurt Mühlematter auf wofür die Ressourcen – auch die finanziellen – eingesetzt werden. Überall handelt es sich nach wie vor um Pioniersituationen, praktisch überall sind die Perspektiven aber motivierend.
13'000 Franken Überschuss
Kassier Walter Berger präsentierte die Zahlen. Der Aufwand betrug 140'000 Franken und war rund 15'000 höher als im Vorjahr. Obwohl erst anders ausgesehen hatte resultierte ein Überschuss von 13'000 Franken. Im November ging eine grosse Einzelspende von 30'000 Franken ein. Trotz dieses «Händedrucks Gottes» ist festzustellen, dass die Zahl der Spender im Vergleichsjahr von 200 auf 120 abgenommen hat. Weil für das 2010 auf gleichbleibendem Niveau budgetiert wurde ist der Vorstand entsprechend dabei Massnahmen zu ergreifen. Da nicht nur die Spenden- auch die Mitgliederzahl im Verein ist rückläufig forderte Kurt Mühlematter die Anwesenden dazu auf selber bei der Mitgliederwerbung aktiv zu werden.
Herausforderung
Eine besondere Herausforderung im laufenden Jahr bildet die Nachfolgeregelung des Geschäftsführers Kurt Mühlematter. Der Zeithorizont dafür lautet: Jahr 2012. Bereits wurden vom Vorstand erste Schritte vorgenommen. Mit Unterstützung eines Personalberaters wurde ein Stelleprofil erarbeitet, das nun bei Multiplikatoren liegt, die Kontakt zu geeigneten Leuten haben. Schon im Verlaufe von diesem Jahr wird Judith Weinbrecht, die Verantwortliche des Bereichs Coaching, die Geschäftsstelle verlassen. An der GV wurde Irmgard Mazzoleni verabschiedet, die auf der Geschäftsstelle als ehrenamtliche Sekretärin tadellose Arbeit geleistet hat.
Mit demselben Psalmvers (Psalm 138, 8) mit dem Walter Gut die Versammlung eröffnet hatte, schloss er sie auch wieder: Herr, deine Gnade währt ewiglich; das Werk deiner Hände wirst du nicht im Stich lassen!

