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"RAIL HOPE": Christen bei Bahnen und Ö.V.
„RAIL HOPE“ ist mehr als ein englisches Trendwort. RAIL steht für eines der komplexesten Schienen- und Verkehrssysteme der Welt und HOPE für die lebendige Hoffnung, die in Jesus Christus begründet ist.
von Ueli Berger, Kaiseraugst
„RAIL HOPE“ ist mehr als ein weiteres englisches Eisenbahn-Trendwort. RAIL steht für eines der komplexesten Schienen- und Verkehrssysteme der Welt, in welchem Zehntausende von Mitarbeitern einen 24Stunden-Betrieb während sieben Tagen in der Woche für Millionen- von Reisenden und Tonnen von Fracht fahrplanmäßig und sicher abwickeln.
HOPE steht für die lebendige Hoffnung, die in Jesus Christus begründet ist und nicht bei sich selber bleiben, sondern zum Personal von Bahnen und Ö.V. weiter getragen werden möchte. Nahe bei Gott und nahe bei den Mitarbeitenden - „RAIL HOPE“ bringt beides zusammen.
1908 wurde die Vereinigung unter damaligen Namen „Evangelisch Christliches Verkehrspersonal“ (ECV) gegründet und 2009 in „RAIL HOPE – Christen bei Bahnen und Ö.V.“ umbenannt. Die Vereinsmitglieder setzen sich von „Bossen“ bis „Gramper“; vom „Fahrpersonal“ bis zum „Unterhaltsspezialisten“ zusammen. Die Vielfalt der Konfessionszugehörigkeit der Vereinsmitglieder lebt vom Dreiklang: In heilsnotwendigen Dingen Einheit; in nebensächlichen Punkten Freiheit; in allem aber Liebe. Das Verbindende sind nicht die Eigeninteressen, sondern das Kreuz Jesu mit der grossen Einladung für die Zielgruppe Bahnpersonal: „Lasst Euch versöhnen mit Gott“.
„RAIL HOPE“ arbeitet auf zwei Schienen:
- Christen bei Bahnen und Ö.V. schweizweit durch lokale gemeinschaftliche Treffpunkte und Tagungen vernetzen.
- Ermutigen und Anleiten zu einem Lebensstil, welcher Jesus Christus als Erlöser und Herrn bekennen will.
Die Verteilung von Kalendern mit biblischen Zitaten und RailLight Magazinen mit ausserplanmässigen Erlebnisberichten sind die wichtigsten Printmedien in dieser missionarischen Arbeit.
Mein Beruf als Lokführer öffnet mir viele Türen zum Bahnpersonal.
Seelsorgerliche Begleitung von Personal
Neben der Betreuung des Netzwerkes von lokalen Treffpunkten, bin ich Ansprechpartner für seelsorgerliche Anliegen. In der seelsorgerlichen Begleitung von Bahnpersonal erlebe ich immer wieder: Wo quälende Verzweiflung drückt, können ermutigende Worte lindern; wo ideologischer Irrtum herrscht, kann bekennende Wahrheit befreien; wo berufliche Aufgaben überfordern, kann ein ehrliches Reflektieren weiterhelfen – ja, Hoffnung breitet sich aus. Wer hoffen kann, sieht hinter der armseligen Wirklichkeit eine andere Dimension. Leben heisst hoffen. Hoffnung mobilisiert Lebenskräfte. Lebendige Hoffnung erweckt Heilungskräfte für Körper, Seele und Geist. So werden manchmal auch Kolleginnen und Kollegen von der Liebe Gottes berührt.
Finanziert wird diese pastorale und missionarische Arbeit durch einen Trägerkreis und einer Freikirche.
Die administrative Unterstützung wie Lohnbuchhaltung, etc. leistet die SMG.
Herzlichen Dank für all Eure Gebete und Unterstützung.
Ueli Berger (48) arbeitet seit 1985 als SBB Lokführer (Personenverkehr). Seit 2007 ist er als RailPastor im Teilzeitpensum (50%) bei der Vereinigung RailHope angestellt. Ueli ist seit 19 Jahren mit Karin verheiratet. Sie haben drei Kinder im Alter von 18, 16 und 12 Jahren.



